NMI-Wissenschaftlerin erklärt Nobelpreis-Forschung
Große Ehre für NMI-Wissenschaftlerin Dr. Teresa Wagner: Bei der Lindau Matinee, einer Veranstaltung im Kontext des Lindauer Nobelpreisträger-Treffens, durfte sie vor ausgewählten Gästen erklären, wofür Mary E. Brunkow, Frederick J. Ramsdell und Shimon Sakaguchi im Jahr 2025 den „Nobelpreis für Physiologie oder Medizin“ bekommen haben.
Teresa Wagner war 2018 als Nachwuchswissenschaftlerin beim Nobelpreisträger-Treffen und so den Veranstaltern bekannt. Vor allem aber baut ihre Forschung auf den Erkenntnissen der drei Preisträger:innen auf. Denn Brunkow, Ramsdell und Sakaguchi haben regulatorische T-Zellen erstmals beschrieben bzw. haben entschlüsselt, durch welches Gen diese gesteuert werden. „Diese bahnbrechenden Erkenntnisse haben die Entwicklung neuer Therapeutika für Autoimmunerkrankungen und Krebs beflügelt“, beschreibt die NMI-Wissenschaftlerin deren Leistung.
Genau hier ist auch Teresa Wagner heute unterwegs, gemeinsam mit ihrem Team von der immuneAdvice GmbH, einer Ausgründung von NMI, Uni und Uniklinikum Tübingen. Sie wollen eben diese regulatorischen T-Zellen im Körper sichtbar machen und somit möglichst frühzeitig erkennen können, ob eine Immuntherapie wirkt oder ob eine Resistenz vorliegt. Diese Erkenntnis kann Erkrankten viel wertvolle Zeit sparen, die dann nicht in eine möglicherweise wirkungslose Therapie verwendet wird.