APreMedl

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Title of the project:

APreMedl

Teasertext:
Adäquate Prüfung elektrisch aktiver medizinischer Implantate
Summary:
Entwicklung universeller Prüfmethoden für die Zuverlässigkeit von flexiblen Mikroimplantaten und deren Verkapselung. Im Projekt APreMedI sollen standardisierte Testmethoden für die Validierung flexibler aktiver Implantate entwickelt werden. Der primäre Fokus soll hier auf einer Lebensdauerabschätzung der Funktion aktiver Implantate, sowie auf der Identifikation typischer Ausfallursachen und dem Erarbeiten von Abhilfemaßnahmen liegen.
Start:
01.10.2018
End:
01.09.2020
Project leader:
Dr.-Ing. René von Metzen
Project funding:
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Project management:
  • Karlsruhe (PTKA)
Funding reference number:
02K17K522
Text:

 

Die Entwicklungen der Mikrosystemtechnik ermöglichen immer kleinere Aktoren und Sensoren für medizinische Implantate. Aktive Mikroimplantate können auf vielfältige Art das Leben von Patienten verbessern. Implantierbare Sensoren ermöglichen eine lückenlose Überwachung von physiologischen Parametern (z.B. Blutdruck oder Blutfluss in Stents) und damit die frühzeitige Diagnose von Erkrankungen. Andererseits werden derzeit verschiedene aktive Implantate für therapeutische Zwecke entwickelt. Beispiele sind unsichtbare Hörgeräte und Retina-Implantate zur Therapie schwerer Hör- und Sehbehinderungen.

Die Zahl der auf dem Markt verfügbaren aktiven Mikroimplantate spiegelt jedoch lange nicht die Vielfalt der potentiellen Anwendungsfelder wider. Ein Grund dafür liegt darin, dass die Verkapselungstechnologie eine große Hürde bei der Produkteinführung darstellt: Funktion und Sicherheit des Implantats müssen über eine Lebensdauer von 10 Jahren und mehr nachgewiesen werden. Während sich bei größeren Implantaten rigide Gehäuse aus Titan etabliert haben, für die es bewährte und anerkannte Prüfverfahren gibt, müssen für Mikroimplantate produktspezifische Verkapselungs- und Testmethoden entwickelt werden. Dies bringt einen hohen Aufwand und ein immenses Zulassungsrisiko mit sich. Hier soll das Projekt Apremedi eine Lösung bieten: Durch die Entwicklung standardisierbarer Testmethoden sollen die Entwickler innovativer Medizinprodukte von der selbst zu leistenden Validierung entlastet werden.       

Project partners:
  • RoodMicrotec GmbH
  • Vibrosonic GmbH