6D-BioBone

Projektbild:
Titel des Projekts:
6D-BioBone
Teasertext:
Multidimensional biomimetic scaffold for dental bone regeneration
Projektname:
6D-BioBone
Start:
01.09.2019
Ende:
31.08.2022
Projektleiter:
Dr. Xin Xiong
Geldgeber:
  • BMBF
FKZ:
13GW0400C
Textfeld:

: Im Rahmen des Vorhabens „6D-Biobone“ soll demonstriert werden, dass innovative und intelligente Knochenersatzmaterialien mit sechsdimensionaler Funktionalisierung die Regeneration verlorengegangenen Knochengewebes optimal gewährleisten. Dafür soll das bereits kommerziell verfügbare 3D-Material (maxresorb® Block aus Hydroxylapatit und b-Trikalziumphosphat) aufgrund der bereits guten Resorbierbarkeit während der Knochenheilung als Ausgangs-KEM verwendet werden. Um die biologische Wirksamkeit bei der kontrollierten Stimulation der Wundheilung und Regeneration zu gewährleisten, wird das synthetische dreidimensionale KEM mit einem Kollagennetzwerk (4D) sowie einer nanotopographischen Polyelektrolyt-Multischicht-Beschichtung (5D) für die Immobilisierung und kontrollierte Freisetzung von osseostimulativen Faktoren kombiniert werden. Darüber hinaus soll das Scaffold mittels einer Co-Kultur aus Osteoblasten und Endothelzellen einerseits auf seine regenerativen Eigenschaften hin untersucht und optional ergänzt werden (6D), um dem synthetischen KEM eben jene regenerativen Eigenschaften verleihen zu können, welche vergleichbar mit autologen Knochentransplantaten sind (Abb. 1). Das neue Produkt auf Basis von Biomaterialien soll im Rahmen des vorliegenden Projekts zum Zwecke der Regeneration von verloren gegangenem Knochengewebe in der Zahnmedizin entwickelt werden. Weiterhin kann es auch in anderen klinischen Bereichen wie der Traumatologie und Orthopädie zur Anwendung kommen und dort durch den Wegfall von schmerzhaften und risikobehafteten Entnahmeoperationen für Eigenknochen zu einer verbesserten Patientencompliance führen.

Neben den Materialkomponentenentwicklungen und deren Validierung mittels ex vivo, in vitro und in vivo Testungen sowie der Initiierung einer ersten klinische Studie soll vor allem die regulatorische Begleitung auf deutscher als auch chinesischer Seite den erfolgreichen Projektabschluss auf Grundlage eines Verbundes aus Partnern beider Länder absichern.

Die Entwicklung dieses hochgradig bedarfs- und patientenorientierten Medizinproduktes führt für die deutschen Projektteilnehmer unmittelbar zu einer Verbesserung der Marktposition und festigt Deutschland als Standort zur Herstellung von Knochenersatzmaterialien.

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