Der Beitrag von Metaplastizität in der Amygdala für stressbedingte Psychopathologien

Projektbild:
Titel des Projekts:
Der Beitrag von Metaplastizität in der Amygdala für stressbedingte Psychopathologien
Teasertext:
Die Amygdala trägt durch plastische Veränderungen wesentlich zur Bildung des emotionalen Gedächtnisses bei.
Projektname:
The contribution of within-amygdala meta-plasticity to stress-related psychopathologies
Kurzbeschreibung:
Die Amygdala trägt durch plastische Veränderungen wesentlich zur Bildung des emotionalen Gedächtnisses bei.
Start:
01.06.2021
Ende:
31.05.2024
Projektleiter:
Prof. Dr. Hansjürgen Volkmer
Geldgeber:
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft
FKZ:
VO 941/10-1
Beschreibung:

Die Amygdala trägt durch plastische Veränderungen wesentlich zur Bildung des emotionalen Gedächtnisses bei. Im Zusammenhang mit emotionalen und traumatischen Erfahrungen liegt dem zum einen eine Modulation der Amygdala selbst zugrunde, zum anderen aber wirkt sich die Aktivität der Amygdala auch auf andere Gehirnregionen, wie z.B. Hippocampus und medialer, präfrontaler Kortex, im Sinne von Metaplastizität aus. Unter extremen Bedingungen entwickeln sich aus übermäßiger Aktvierung der Amygdala traumainduzierte Psychopathologien wie Depression oder postraumatisches Stresssyndrom. Plastizität der Amygdala und assoziierte Metaplastizität sind eng mit der Stabilisierung und Funktion GABAerger Synapsen verknüpft. In diesem Vorhaben werden anhand der BDNF-abhängigen Signaltransduktion molekulare Mechanismen GABAerger Synapsen aufgeklärt, die zur Ausprägung von stressbedingten Psychopathologien beitragen. Die Ergebnisse können zur Entwicklung neuartiger Wirkstoffe beitragen.