Hochaufgelöste Nerv/Chip Kopplung

Projektbild:
Titel des Projekts:
Hochaufgelöste Nerv/Chip Kopplung
Teasertext:
Anwendungen von Neurochips in der Gesundheitsforschung
Start:
01.10.2009
Ende:
30.10.2014
Projektleiter:
Dr. Günther Zeck
Geldgeber:
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger:
  • Projektträger Jülich (PTJ)
FKZ:
0312038
Textfeld:

Neurochips koppeln Nervenzellen mit elektronischen Chips. Die Nachwuchsgruppe Neurochip entwickelt und nutzt innovative Methoden, um einzelne Zellen elektrisch zu stimulieren bzw. ihre Signale zu analysieren. Das Potenzial solcher hochaufgelöster Neurochips wird sowohl für Anwendungen in der Medizin als auch für Forschungszwecke, etwa in der  Biotechnologie, ausgelotet. Bei der Methodenentwicklung orientieren sich die Forscher an aktuellen Trends in der Neurophysiologie und der Neurochip-Technologie.

Beschreibung:

Das Projekt dient der Förderung einer Nachwuchsgruppe am NMI mit dem Ziel, einem jüngeren Wissenschaftler die Möglichkeit zu geben, eine eigene Arbeitsgruppe aufzubauen, grundlagenorientierte Forschungsansätze auf den Gebieten der Neurophysiologie und Neurochip-Technologie zu bearbeiten und ihm den Weg in eine wissenschaftliche Spitzenkarriere zu ebnen. Die Nachwuchsgruppe nutzt die Neurochip-Technologie für die Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Einzelzellstimulation und -ableitung in kultivierten neuronalen Zell- und Gewebepräparaten.
Die wissenschaftlichen Ziele der Nachwuchsgruppe orientieren sich an aktuellen Trends in der neurophysiologischen und neurotechnologischen Forschung wie der Informationsverarbeitung in neuronalen Netzwerken.
Während des Projektes soll ein Methoden-Transfer aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Peter Fromherz am Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie in München zur Nachwuchsgruppe erfolgen, um auf den ausgewiesenen Erfahrungen des MPI aufbauen zu können. Gleichzeitig soll mit einem kooperierenden Projekt (siehe Projektpartner) eine strukturelle und inhaltliche Unterstützung beim Technologie-Transfer und den darauf aufbauenden Weiterentwicklungen erfolgen.

Projektpartner:
  • Multi Channel Systems MCS GmbH Reutlingen
  • Technische Universität Berlin