Grenz­flächen­immuno­logie

Die Arbeitsgruppe Grenzflächenimmunologie beschäftigt sich mit der Interaktion von Biomaterialoberflächen und dem menschlichen Immunsystem. Dabei werden in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und industriellen Partnern diverse Biomaterialien hinsichtlich immunologischer Parameter wie Zellaktivierung und Ausschüttung spezifischer Signalmoleküle analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verknüpfung von chemischen und physikalischen Materialeigenschaften mit spezifischen Immunreaktionen, um so zur Verbesserung der Biokompatibilität von Implantaten beizutragen.

Dienstleistungsangebot

  • Prüfung / Profilierung von Implantaten/Biomaterialien/Therapeutika z.B. zelluläre Reaktionen insgesamt oder zellspezifische Analyse in vitro
  • Immuno-Phänotypisierung (Durchflusszytometrie) und Zellsortierung (FACS) von ex vivo oder in vitro Proben
  • Analyse extrazellulärer, membrangebundener und intrazellulärer Signalmoleküle mittels Durchflusszytometrie
  • Etablierung innovativer Testsysteme für kundenspezifische Fragestellungen

Techniken, Methoden, Ausstattung

  • Co-Kultursysteme diverser Zelltypen, immunologische Kulturmodelle, Isolation und Kultivierung primärer humaner Zelltypen, experimentelle Zellkulturmodelle
  • Quantitative multiparametrische Hochdurchsatzanalyse mittels Durchflusszytometrie
  • Gezielte Analyse und Sortierung spezifischer Zelltypen durch FACS (Fluorescence Activated Cell Sorting)
  • Beurteilung des Immunprofils anhand von Zytokindaten in Kombination mit der Expression von Zelloberflächenmarkern
  • Färbung von intrazellulären Zytokinen in diversen Zelltypen
  • Fluoreszenzmikroskopie von human- sowie tierbasiertem Gewebe

Netzwerke und Fördermittel

EFRE / EU
Land Baden-Württemberg
Kliniken/Universitäten/Hochschulen:
Universitätsklinikum Tübingen, Hochschule Reutlingen, Karolinska Institute, Universität Athen, KU Leuven, Nottingham Trent University, Health Sciences North Hospital CIIC Athen, Universitätsklinikum Leipzig