Hepa Chip+

Projektbild:
Titel des Projekts:

Hepa Chip+

Teasertext:
In vivo nahes mikrofluidisches 3D-Leber-Zellkultursystem
Kurzbeschreibung:
Verbesserte Medikamentenforschung durch in vivo ähnliche Zellkulturysystemen
Start:
01.10.2012
Ende:
30.09.2015
Projektleiter:
Dr. Martin Stelzle
Geldgeber:
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektträger:
  • Forschungszentrum Jülich
FKZ:
031A121F
Textfeld:

Unerkannte Lebertoxizität ist häufig die Ursache für das Versagen von Medikamenten und birgt hohes Risiko für Patienten und Pharmaunternehmen. Am NMI wird der HepaChip®, ein neuartiges, körperähnliches Modell der Leber entwickelt, an dem Medikamentenwirkungen frühzeitig und zuverlässig überprüft werden können.     

Beschreibung:

Toxische Nebenwirkungen von Medikamenten auf die Leber werden häufig erst erkannt, wenn das Medikament bereits am Patienten angewendet wird. Die Ursache dafür ist die mangelnde Aussagekraft derzeit verwendeter Testsysteme. Ergebnisse aus Tierversuchen sind oft nicht auf den Menschen übertragbar, während Testsysteme aus menschlichen Zellen meist nur wenige Tage stabil sind. Um menschliche Leberzellen auch über längere Zeiträume funktionsfähig zu halten, entwickeln wir ein neuartiges Zellkultursystem, den sogenannten HepaChip®. Durch die Kombination von Methoden aus Biologie, Biochemie und Mikrosystemtechnik können Zellen in einer organähnlichen Umgebung angesammelt (Videos dazu finden Sie unter den Links) und kultiviert werden. Dadurch wird die Lebensdauer und Funktion der Zellen stabilisiert und die Zellen reagieren auf Substanzen ähnlich wie Zellen in der menschlichen Leber.     

Projektpartner:
  • AnalytiCon Discovery GmbH; Potsdam
  • European Screeningport GmbH, Hamburg
  • Ionovation GmbH, Osnabrück
  • microfluidic ChipShop GmbH, Jena
  • Universität Leipzig, Institut für Biochemie der Medizinisches Fakultät, Prof. Dr. Rolf Gebhardt