OncoChip - Definierte humane Mikrotumore für die Medikamentenentwicklung

Projektbild:
Titel des Projekts:

OncoChip - Definierte humane Mikrotumore für die Medikamentenentwicklung

Teasertext:
Mikrofluidisches in vitro Kultursystem zur in vivo nahen Kultivierung von Mikrotumoren, Wirkstofftests und nachfolgender Proteinanalytik
Projektname:
OncoChip
Kurzbeschreibung:
Mikrofluidisches in vitro Kultursystem zur in vivo nahen Kultivierung von Mikrotumoren, Wirkstofftests und nachfolgender Proteinanalytik
Start:
19.09.2018
Ende:
19.09.2020
Projektleiter:
Dr. Martin Stelzle
Geldgeber:
  • BMBF
Projektträger:
  • PtJ
FKZ:
031B0088D
Textfeld:

Ziel des OncoChip Vorhabens ist ein neuartiges Tumormodell in einem kontinuierlich perfundierbaren mikrofluidischen Chip für Anwendungen in der Medikamentenentwicklung.

Beschreibung:

Ziel des OncoChip Vorhabens ist ein neuartiges Tumormodell für die Medikamentenentwicklung mit
1.    gesteuertem Aufbau und Kultivierung eines perfundierbaren Mikrotumormodells aus Zelllinien / Primärzellen
2.    Analysemethoden zur Wirksamkeitsuntersuchung von Substanzen auf Mikrotumore
3.    Weiterentwicklung eines vorhandenen Einzelkanalchips zur Multiwellplatte für Durchsatzsteigerung
4.    Evaluierung der Vorhersagekraft des Modells für die humane in vivo Situation mit Referenzsubstanzen / Markern
5.    Messung der Tumorreaktion auf die Behandlung mit neuen Wirkstoffkandidaten.
Im Mikrofluidiksystem werden Zellen kontrolliert zu einem Mikrotumorgewebe assembliert. Damit adressiert der OncoChip die Nachfrage der Pharmaindustrie nach neuen Tumormodellen, in denen zelluläre Zusammensetzung, Größe und struktureller Aufbau des Mikrotumors steuerbar sind. In Kombination mit kontinuierlicher Perfusion bilden diese Kulturbedingungen die Situation im Gewebe mit hoher Reproduzierbarkeit nach. Das ermöglicht die kontinuierliche Analyse der Reaktion des Mikrotumors auf potentielle Wirkstoffe mittels optischer und biochemischer Read-Outs in kontrollierter human naher Mikroumgebung.