Batterie-Forschung: NMI analysiert Neuentwicklungen

Batterien auf der Basis von Kalzium und Schwefel (anstelle von beispielsweise Lithium) sind aufgrund der natürlichen Verfügbarkeit der Rohstoffe und der hohen theoretischen Energiedichte vielversprechend für die zukünftige Energiespeicherung. Allerdings besteht, wie auch bei praktisch allen alternativen Batteriematerialien, noch das Problem, dass die Leistung der Batterien nach jedem Lade- und Entladevorgang geringer wird.

In einer aktuellen Publikation des Helmholtz-Instituts Ulm, des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universität Ulm und des NMI wurde ein verbesserter Elektrolyt für diesen Batterietyp vorgestellt, der diese Verluste deutlich reduziert. Am Nanoanalytik-Zentrum des NMI haben Jannik Meyer und Marco Kögel dafür die Bestandteile der Batterie nach mehreren Lade- und Entladevorgängen mit hochauflösender Mikroskopie untersucht und mittels spektroskopischer Verfahren die Zusammensetzung auf kleinsten Längenskalen analysiert.

Die Arbeit ist im Rahmen des CaSino-Projekts (Calcium – Sulphur innovative material development for sustainable batteries; Förderkennzeichen 03XP0487D) entstanden, in dem ein Konsortium aus Baden-Württembergischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen dieses Batteriesystem untersucht hat. Das Projekt unter der Leitung des DLR lief von 2022 bis 2025.

Publikation: An Efficient Sodium Borate-Based Electrolyte Additive to Activate Sulfur Conversion and Stabilize Calcium Anodes in Calcium−Sulfur Batteries

https://doi.org/10.1002/smll.74655

Datum:
07.09.2026
Kategorien:
Aktuelles