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3D-Bio-Printing von künstlichem Gewebe

Entwicklung und Erforschung einer Plattform für das 3D-Bio-Printing von künstlichem Gewebe (3D-Bio-Net)

Projektname: 3D-Bio-Net
Entwicklung und Erforschung einer Plattform für das 3D-Bio-Printing; Teilprojekt: Erprobung & Charakterisierung von Bio-Printing-Verfahren für "Organ-on-Chip" Anwendung
Projektleiter: Dr. Martin Stelzle
Geldgeber: BMBF
Projektträger: VDI/VDE Innovation + Tehcnik GmbH
FKZ: 03VNE1034F
Laufzeit von: 01.08.2017
Laufzeit bis: 31.07.2020

Das digitale Drucken von künstlichem Gewebe (3D-Bio-Printing) entwickelt sich gerade zu einer vielversprechenden Technologie zur Erzeugung lebender, künstlicher Gewebe für die Forschung in den Lebenswissenschaften sowie für Anwendungen in der regenerativen Medizin. Erste Ergebnisse gehen weit über die Möglichkeiten der konventionellen Gewebeersatzforschung hinaus. Das Ziel des Forschungsvorhabens 3D-Bio-Net ist die Erschaffung und Erforschung sowie praktische Erprobung einer offenen generischen Plattform für den digitalen Druck von künstlichem Gewebe. Das Forschungsvorhaben wird sich mit dem kompletten Arbeitsablauf für die digitale Produktion von solchen Geweben befassen.

Beschreibung

Darüber hinaus wird der Einsatz eines speziellen 3D-Druckers für künstliche Gewebe, einer dafür entwickelte Software sowie verschiedener Biomaterialien und Prozesse im Projekt geprüft werden. Das Projektvorhaben wird durch den Cluster microTEC Südwest e.V. koordiniert.

Innovationsperspektive

Die Fertigungsmethoden für die Erstellung von künstlichem Gewebe sind sehr komplex, da eine Vielfalt von lebenden Zellen in Kombination mit verschiedenen Biomaterialien durch eine Vielzahl an Verarbeitungs- und Druckverfahren erstellt werden muss. Mit einer generischen Plattform für 3D-Bio-Printing möchte das Forschungsvorhaben das Innovationstempo im Bereich der künstlichen Gewebe bedeutend beschleunigen, neue Lösungsansätze schaffen sowie zur Stärkung der Innovationsbasis in Deutschland signifikant beitragen.

Hintergrund

Um neue Marktpotenziale zu erschließen, sind KMU besonders herausgefordert, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen und auch ihre Geschäftsmodelle zu erneuern. Solche Innovationsstärke erreichen KMU vor allem im Verbund, zum Beispiel in Netzwerken und Clustern. In der Fördermaßnahme KMU-NetC werden anspruchsvolle Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsverbünde im Rahmen von Netzwerken und Clustern mit maßgeblicher Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) gefördert. Die Kooperationen sind an den Bedarfen der KMU und den Innovationsstrategien oder Technologie-Roadmaps der Netzwerke und Cluster ausgerichtet. KMU-NetC ist Teil des Konzepts Vorfahrt für den Mittelstand  Das Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in KMU. Mit diesem in die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung  Innovationen für Deutschland eingebetteten Konzept fördert das BMBF neue Ideen, neue Anwendungsmöglichkeiten sowie neue Geschäftsmodelle und setzt sich für eine weite Verbreitung und Nutzung von Forschungsergebnissen und Modelllösungen unter den KMU ein.

Projektpartner

  • Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • Biofluidix GmbH
  • CellGenix GmbH
  • ibidi GmbH
  • infoteam Software AG
  • Karlsruher Institut für Technologie/vasQlab
  • Kunststoff-Institut Südwest GmbH & Co. KG
  • microTEC Südwest e.V.
  • Universitätsklinikum Freiburg

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