Projekte

Stent-Elektrode

Stent-Elektroden für die endovaskuläre Neurostimulation

Projektname: Stent-Elektrode
Stent-Elektroden für die endovaskuläre Neurostimulation
Projektleiter: Dr. Alfred Stett
Geldgeber: Ministerium f. Wissenschaft und Kunst, Baden-Württemberg
Projektträger: PtJ Forschungszentrum Jülich
FKZ: 33-720.830-6-31
Laufzeit von: 01.03.2011
Laufzeit bis: 30.11.2011

Projektziel ist eine Machbarkeitsstudie zur endovaskulären Neurostimulation. Als Alternative zur herkömmlichen chirurgischen Implantation von Mikroelektroden sehen die Projektpartner die interventionelle Zuführung von geeigneten Elektroden, also die Zuführung von Elektroden über das Gefäßsystem in die Zielregionen. Mit derart im Blutgefäß platzierten Elektroden können Nerven in der unmittelbaren Umgebung von Gefäßen elektrisch stimuliert werden.

Beschreibung

Für die endovaskuläre Stimulation werden Elektroden benötigt, die interventionell, also mit Zugang durch eine Peripherarterie, in die Zielregionen vorgeschoben werden können. Neben den erforderlichen mechanischen und elektrischen Eigenschaften dürfen sie den Blutfluß nicht stören und müssen hämokompatibel sein. Blutgefäß-Stents, wie sie aus der Kardiologie bekannt sind, erfüllen diese Eigenschaften. Insbesondere selbstexpandierbare Stents aus Formgedächnislegierungen gewährleisten eine schonende Apposition an der Gefäßwand.
Das Ziel der Machbarkeitsstudie ist zu zeigen, dass sich entsprechend modifizierte, selbstexpandierende Gefäßstents als Elektrode für die elektrische Stimulation eignen. Dabei sollen Stent-Elektroden hergestellt und charakterisiert werden, wobei der Einfluss von Konstruktionsparameter auf die Stärke und Ausdehnung des elektrischen Feldes analysiert wird. Abschließend soll ein erstes funktionsfähiges, in einen Katheter schiebbares und kontaktiertes Labormuster hergestellt werden.

Projektpartner

  • Acandis GmbH& Co.KG, Pforzheim
  • NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

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