Projekte

Muskelskelett-Erkrankungen regenerativ behandeln

Neuartige Zelltherapien in Verbindung mit Biomaterialien werden zur Anwendungsreife gebracht.

Projektname: REGiNA
Herstellung und Charakterisierung von zellbesiedelten Biomaterialien zur Behandlung verschiedener muskuloskelettaler Erkrankungen
Projektleiter: Karin Benz
Geldgeber: BMBF
Projektträger: DLR
FKZ: 01KQ0902B
Laufzeit von: 01.12.2009
Laufzeit bis: 01.11.2012

Die Regenerative Medizin bietet ein großes Potenzial zur Behandlung von Verletzungen und chronischen Erkrankungen der Bandscheiben und des Gelenkknorpels. Auch Störungen der Knochenheilung könnten mit regenerativen Konzepten therapiert werden. Bei diesem Projekt im Rahmen der Gesundheitsregion REGiNA werden zulassungsfähige Zelltherapien entwickelt und optimiert. Für die Implantate werden patienteneigene Zellen mit biologischen Trägermaterialien kombiniert, die ihnen biomechanische Stabilität verleihen.

Beschreibung

Ziel der im REGiNA-Indikationsgebiet »Muskelskelettsystem« zusammengefassten Projekte ist es, neue, zulassungsfähige Zelltherapien zu entwickeln bzw. bestehende Therapieformen so weiterzuentwickeln, dass sie einem größeren Patientenkollektiv zugänglich gemacht werden können. In der Zukunft sollen mit diesen neuen Therapien Verletzungen und chronische Erkrankungen von Bandscheiben, Gelenkknorpel sowie Störungen der Knochenheilung (Pseudarthrose) behandelt werden können. Die angewandte Strategie für alle drei Therapieansätze beruht auf der Kombination von ausgewählten Stammzell-Populationen, einem geeigneten Biomaterial und optimierten, GMP-kompatiblen Herstellungsprozessen. Neben der Herstellung und der optimierten Kultivierung liegt das Hauptaugenmerk auf der Charakterisierung der Zellen und der zellbesiedelten Biomaterialien. Die best mögliche Beschreibung der Reinheit, Identität und Qualität der verwendeten Zellpopulationen sowie der Qualität und Wirksamkeit des Endprodukts sind Grundvoraussetzung für eine spätere Zulassung nach dem neuen Gewebegesetz bzw. den Richtlinien der EMA (European Medicine Agency).

Projektpartner

  • Aesculap AG, Tuttlingen
  • IKET Tübingen
  • TETEC AG, Reutlingen
  • Universitätsklinikum Tübingen
  • ZRM Tübingen

zurück