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Nanoanalysikzentrum

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Aufbau eines Forschungs- und Dienstleistungszentrums für hochauflösende Nanoanalytik

Das RegioWIN-Leuchtturmprojekt Nanoanalytikzentrum investiert in den Aufbau eines Forschungs- und Dienstleistungszentrums für hochauflösende Nanoanalytik.

2017 entsteht zusammen mit dem Forschungscampus ein Gebäude mit Labor- und Büroräumen. Herzstück des neuen Zentrums wird ein hochauflösendes, analytisches Transmissionselektronenmikroskop (HRTEM). Zusätzlich wird in die präparative Ausstattung des Zentrums investiert, um das Potenzial des TEMs und der anderen Nanoanalytik-Instrumente effektiv ausschöpfen zu können.Mit dem  Zentrum entsteht eine regionale Anlaufstelle für innovative Unternehmen mit werkstofftechnischen Fragestellungen und Produktideen. Sie können zukünftig in ihrer Nähe materialwissenschaftliche und nanotechnologische Expertise, Beratung und Unterstützung nutzen. Gleichzeitig wird das Zentrum auch für Wissenschaftler, die hier sowohl Grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschung betreiben können, attraktiv sein.Stärkung der Industrie und Spitzenforschung Innovation, nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung - anhand dieser drei Kriterien werden die Leuchtturmprojekte im Hinblick auf eine erfolgreiche Regionalentwicklung gemessen werden. Hier lassen beide Leuchtturmprojekte vielversprechende Ergebnisse erwarten.Unternehmen der Medizintechnik, dem Fahrzeug-, Maschinen- und Werkzeugbau sowie Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg werden das Nanoanalytikangebot, insbesondere die hochauflösende Elektronenmikroskopie, ab Anfang 2018 für ihre Materialforschung, Werkstoff- und Produktentwicklung nutzen. Das Nutzungsmodell sieht ausdrücklich einen niederschwelligen Zugang für Praktiker aus Unternehmen vor. Damit wird das neue Zentrum für einen Innovationsschub in der Region im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sorgen und die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen stärken. Die Verbindung von Medizintechnik und Biotechnologie unter einem Dach und der intensive Austausch unterschiedlicher Nutzer aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Forschungscampus fördert die Spitzenforschung. Dabei wird der Fokus auf dem gemeinsamen Ziel liegen, Zukunftsbranchen anzusiedeln, um den Wirtschaftsstandort zukunftsfähig zu gestalten.