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Nanoanalytikzentrum

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Forschungs- und Dienstleistungszentrums für hochauflösende Nanoanalytik

Am 02. Februar 2018 hat das „Nanoanalytikzentrum“ seine Arbeit aufgenommen.

„Das neue Technologiezentrum wird für einen Innovationsschub in der Region im Bereich Biomedizintechnik, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sorgen und die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen stärken“, so Prof. Hugo Hämmerle, Leiter des NMI. 


Erforschung kleinster Strukturen

Nanoanalytik spielt heute in vielen Bereichen der Life Science- und Materialforschung eine zentrale Rolle. Sowohl für die industrielle Entwicklung und Verarbeitung neuer Werkstoffe als auch für die Grundlagenforschung ist die Erforschung kleinster Strukturen im Maßstab des millionstel Millimeters heute unverzichtbar. Mit dem Zentrum entsteht eine regionale Anlaufstelle für innovative Firmen mit werkstofftechnischen Fragestellungen und Produktideen. Das NMI, die Universität Tübingen und Unternehmen der Medizintechnik, aus dem Fahrzeug-, Maschinen- und Werkzeugbau sowie Forschungseinrichtungen wollen die Nanoanalytikmöglichkeiten für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung gemeinsam nutzen.

Herzstück des neuen Zentrums sind zwei bis in den atomaren Bereich hinein hochauflösende, analytische Transmissionselektronenmikroskope (HRTEM). Das Leuchtturmprojekt Nanoanalytikzentrum bietet damit die Chance, so Prof. Hugo Hämmerle, "in die Champions League der Elektronenmikroskopie aufzusteigen." Über 50 Firmen haben bereits ihr Interesse an der Nutzung des Nanoanalytikzentrums bekundet – darunter viele namhafte Großunternehmen wie Bosch, Daimler, Walter, aber auch kleine Mittelständler aus der Region, die von dem unkomplizierten Zugang zur Hochtechnologie besonders profitieren werden. Zu den wissenschaftlichen Kooperationspartnern des Projekts gehören unter anderem fünf Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg sowie die Universität Tübingen.