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10. Juni 2015 - Symposium: Mikroelektronische Systeme für Neurowissenschaften und Neurotechnologie

an der Technischen Universität in Berlin

 

Um zu verstehen, wie Hirnfunktionen aus dem Zusammenspiel vieler Nervenzellen entstehen, ist es notwendig, die Aktivität vieler Nervenzellen in großen Netzwerken mit Einzelzellauflösung zu untersuchen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Anzahl der gleichzeitig gemessenen Nervenzellen alle sieben Jahre verdoppelt. Diese Entwicklung beruht entscheidend auf neuen mikroelektronischen Systemen, welche für biologische Anwendungen angepasst werden.

Trotz dieses beindruckenden Fortschritts ist die Entwicklung neuer mikroelektronischer Systeme erforderlich, um die neuronalen Verschaltungen und deren dynamische Veränderungen bei neurologischen Erkrankungen besser zu verstehen. Neurologische Erkrankungen stellen den größten Prozentsatz der Kosten der Gesundheitssysteme in der EU dar.

Ziel dieses Symposiums ist es, den erfolgreichen Transfer eines mikroelektronischen Systems, des Neurochips, aus der Grundlagenforschung zu einem Produkt für neurowissenschaftliche Untersuchungen zu beleuchten. Ausgehend von diesem Beispiel werden in Expertenvorträgen Zukunftsvisionen, aber auch neurotechnologische Notwendigkeiten aufgezeigt, welche in den kommenden Jahren adressiert werden müssen. Der Anspruch der bioelektronischen Medizin ist es, Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems über präzise Stimulation zu behandeln.

 

Flyer zur Veranstaltung

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