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In-vitro-Zellkulturen
In-vitro-Kulturen werden am NMI eingesetzt, um Testsubstanzen zu analysieren und um Implantatmaterialien sowie Medizinprodukte zu entwickeln und zu charakterisieren.
Zur Auswahl stehen:
- Tumorzelllinien
- Frisch isolierte, gereinigte Primärzellen
- Transgene Zellen
- Co-Kulturen verschiedener Zelltypen, teilweise in
räumlich geordneter Form
- Organtypische Stand- und Bewegungskulturen
Die Zellen/Gewebe stammen von Mensch, Schwein, Rind, Ratte, Maus, Huhn und Krallenfrosch, wobei an Zelltypen unter anderem Neuronen, Gliazellen, Epithelzellen, Endothelzellen, Fibroblasten, Chondrozyten, Eizellen, mesenchymale Stammzellen, immortalisierte und GFP exprimierende Zellen zur Verfügung stehen.
Unsere Kulturtypen reichen von Transfilter-, Roll-, Durchfluss- und Mikroelektroden-Array- bis zu Cryo-Kulturen.
Neben mikroskopischen Techniken (konfokale Laser-, Zeitraffer-, Video-, Rasterelektronenmikroskopie) bieten wir unseren Kunden auch biochemische (Proteinanalysen, Enzymmessungen) und molekularbiologische Tests (quantitative RT-PCR) an. Außerdem führen wir Tests an der Chorioallantois-Membran des Hühnereis durch.
Beispiele:
- Angiogenesetest von Implantatmaterialien auf der Chorioallantois-
Membran des Hühnereis und nachfolgende quantitative Bildanalyse
- Untersuchung der Knorpelbildung von humanen Chondrozyten in
Verbindung mit einem Medizinprodukt und Expressionsanalyse
verschiedener Proteine der Extrazellulärmatrix
- Analyse von Pharmaka auf ihre Durchtrittseigenschaften durch die
Blut-Hirn-Schranke; dafür wird Pigmentepithel vom Schwein als
Blut-Hirn-Schranken-Modell eingesetzt
- Untersuchung der Stimulation beziehungsweise Hemmung des
Neuritenwachstums von Hühner- und Rattenneuronen des zentralen
und peripheren Nervensystems
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Kontakt
Prof. Dr. Burkhard Schlosshauer Tel.: +49 7121 51530-20 Fax: +49 7121 51530-16 E-Mail: schlosshauer(at)nmi.de
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