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Master-Thesis

Mikrofluidisches, kontinuierlich perfundierbares Modell der Blut-Hirn-Schranke

Motivation und Thema
Die Blut-Hirnschranke (BHS) regelt den Zugang von Substanzen in das zentrale Nervensystem (ZNS). Viele Wirkstoffe können diese Barriere nicht passieren und eignen sich daher nicht zur Behandlung von Erkrankungen des ZNS. Im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer BHS-gängiger Wirkstoffformulierungen werden verbesserte in vitro Testsysteme benötigt.

Das NMI entwickelt organ-ähnliche Zellkulturmodelle auf der Basis mikrofluidischer Mikrosyteme, um eine gegenüber konventionellen Zellkultursystemen verbesserte Wiedergabe der Eigenschaften humaner Organe zu erreichen.

Ziele und Gegenstand der Thesis
In der Thesis soll eine Zellkultur endothelialer Zellen in einem solchen Chip etabliert und hinsichtlich Permeabilität für Tracermoleküle analysiert werden. In den Chip integrierte Elektroden erlauben die Messung des elektrischen Widerstands der Zellbarriere unter dem Einfluss von Testsubstanzen. In situ Färbeverfahren ermöglichen die mikroskopische Analyse von Tracerpermeabilitäten sowie der Vitalität der Zellbarriere im Versuchszeitraum.

Wir bieten
Umfassende, sorgfältige Betreuung durch Wissenschaftler und Ingenieure des Instituts, hervorragend ausgestattete Labors und ein kollegiales Umfeld

Voraussetzungen
Studium der Biologie, Biochemie oder Pharmazie sowie Interesse und Kenntnisse in praktischer Tätigkeit in Zellbiologie.

Bewerbungen per E-Mail an:
Dr. Christian Schmees | christian.schmees@nmi.de  | 07121 51530 881
Dr. Martin Stelzle | Martin.Stelzle@nmi.de | 07121 51530 75
Markwiesenstraße 55 | 72770 Reutlingen | www.nmi.de