Institut

Automatisierbares Zell-Lysesystem für tumor-on-chip

Masterthesis
Medizintechnik, Mechatronik, Biophysik

Automatisierbares Zell-Lysesystem für tumor-on-chip

Motivation und Thema
Das NMI entwickelt mikrofluidische, miniaturisierte organ-ähnliche Zellkulturmodelle, um eine gegenüber konventionellen Zellkultursystemen verbesserte Wiedergabe der Eigenschaften humaner Organe und entsprechend höhere Vorhersagekraft von in vitro Wirkstofftests zu erreichen. Im OncoChip Projekt werden Mikrotumore in einem perfundierbaren Mikrosystem kultiviert (vgl. Abb.). Damit sollen Wirkstoffe getestet und zukünftig maßgeschneiderte Therapien unter Nutzung patientenabgeleiteter Zellen möglich werden. Um den Effekt der Wirkstoffbehandlung zu messen, werden die Mikrotumore hinsichtlich Größe, Morphologie und Proteinexpression analysiert.

Ziele und Gegenstand der Thesis
In der Thesis sollen mechanisch unterstützte, chemische Lysetechniken zum automatisierbaren Einsatz auf einem mikrofluidischen Chip entwickelt und Versuche an realen Kulturen durchgeführt werden. Je nach Neigung kann der Schwerpunkt der Thesis auf dem Effizienznachweis der zu entwickelnden Lysetechnologie und/ oder Automatisierungs-Aspekten in Pipettierrobotern liegen.

Wir bieten
Ein hochaktuelles Thema in einem interdisziplinären Umfeld; umfassende, sorgfältige Betreuung durch Wissenschaftler und Ingenieure des Instituts; hervorragend ausgestattete Labors und ein kollegiales Umfeld.

Voraussetzungen
Studium der Medizintechnik, Mechatronik oder Biophysik sowie Interesse an praktischer Tätigkeit mit Bezug zur Zellbiologie und Proteinanalytik.

Bewerbungen per E-Mail an   

Dr. Martin Stelzle | Martin.Stelzle@nmi.de | 07121 51530 75
Simon Werner, M.Sc.| Simon.Werner@nmi.de | 07121 51530 899

NMI | Markwiesenstraße 55 | 72770 Reutlingen | www.nmi.de

Keywords:
Lyse, Automatisierung, Organ-on-chip, Mikrofluidik, Mikrotumore